EU-Urteil zu Social Media Plug-Ins

Die IHK München und Oberbayern gibt Empfehlungen zum Umgang von Like- und Share-Buttons.

Social Media Plug-Ins wie der Like- und Share-Button von Facebook kommen auf Webseiten aller Art zum Einsatz. Die Betreiber erhoffen sich dadurch eine Vergrößerung der Reichweite und mehr Traffic, da Seitenbesucher die Inhalte „liken“ und mit ihrem sozialen Netzwerk teilen.

Was ist das Problem bei der Verwendung von Social Media Plug-Ins?

Datenschützer stören sich schon seit einiger Zeit an dem Datenhunger der Plug-Ins. Warum? Die Plug-Ins verarbeiten personenbezogene Daten und erstellen Persönlichkeitsprofile. Nutzer werden darüber nicht informiert. Bei jedem Aufruf der Website mit direkt eingebundenem Social Media Plug-In verschickt dieses automatisch Daten an den Social-Media-Anbieter. Das geschieht unabhängig davon, ob ein Webseiten-Besucher auf diesem Social-Media-Kanal registriert ist oder nicht. Das Problem ist, dass Daten über Seitenbesucher bereits beim Laden der Website erfasst und übertragen werden.

Im vom Europäischen Gerichtshof zu entscheidenden Fall ging es um ein Social Plug-In, das direkt auf der Website eines Unternehmens eingebunden war. Dies hatte zur Folge, dass der Browser personenbezogene Daten von Besuchern der Website (unabhängig davon, ob die Besucher bei dem Social Media Anbieter registriert waren) abgefragt und an den Social Media Anbieter weitergeleitet hat, so dass dieser die Daten der Websitebesucher weiterverarbeiten konnte.

Lesen Sie die vollständige Veröffentlichung der IHK München und Oberbayern auf der Quellseite.



[Stand 8/8/2019]

Die Mobile App ICT-Cologne

Alle Meldungen, Veranstaltungen und Unternehmen in Ihrer Jackentasche. Im App-Store für Android, iPhone und Windows Mobile verfügbar... zu den Apps


Unternehmensdatenbank - Login anfordern

Sie sind ein ICT-Unternehmen aus der Region? Hier bekommen Sie ihren Zugang zur Datenbank... weiter


ICT-Cologne Newsletter
Newsletteranmeldung